News
WISTO

FFG Covid-19 Emergency Call | Vorarlberger Projekte gefördert

45 Projekte werden im Rahmen des FFG Emergency Calls zur Erforschung von Covid-19 gefördert. Drei davon kommen aus Vorarlberg.

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) stellte über die FFG kurzfristig 26 Mio. Euro Euro zur Erforschung von Covid-19 bereit.

Um die Forschung im Kampf gegen das Corona-Virus weiter zu beschleunigen, stellen das BMDW und BMK 26 Millionen Euro für vielversprechende Projekte in der Corona-Forschung zur Verfügung. Der "Corona Emergency Call" wurde im März 2020 als Sofortmaßnahme zur Bekämpfung des Corona-Virus mit einem beschleunigten Verfahren durch die FFG gestartet.

Geförderte Projekte

Insgesamt wurden 132 Projekte eingereicht, wovon 45 Projekte gefördert werden. Drei der geförderten Projekte kommen aus Vorarlberg:

Prospective Instruments LK OG, Dornbirn (Bereich Diagnostika)

Ziel des Projekts "Surface enhanced Raman device for rapid and label free virus detection" ist die Entwicklung einer schnellen, kostengünstigen und markierungsfreien Diagnosemethode für Covid-19 mit Hilfe der Raman-Mikroskopie. Hierbei wird die Anwendbarkeit der oberflächenverstärkten Raman-Spektroskopie für die Detektion von Viren im Allgemeinen und Covid-19 im Speziellen weiterentwickelt und bezüglich Sensitivität und Spezifität optimiert. www.p-inst.com

VIVIT Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment, Dornbirn (Bereich Diagnostika)

Im beantragten Projekt soll ein enzyme linked immunosorbent assay (ELISA)-Testplattformen entwickelt werden, der Antikörper nachweist, die Infizierte aufgrund des Kontaktes mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 als Reaktion des Immunsystems gebildet haben. Dieser Test soll ausgereifter und zuverlässiger sein, als die gegenwärtig am Markt erhältlichen Antikörpertests mit ihren bekannten Problemen (mangelnde Spezifität und Sensitivität). Anwendung finden soll der Antikörpernachweis zuerst an rund 5000 Menschen, die in Vorarlberg in medizinischen und pflegerischen Berufen tätig sind. www.vivit.at

GRABHER GÜNTER Textilveredelungs GmbH, Lustenau (Bereich Prävention)

VorProtect PLUS, Vorarlberger Schutzmasken für medizinische Anwendung. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer nachhaltigen, wiederverwendbaren, hochwertigen medizinischen Gesichtsmaske mit sehr hohem Abscheidegrad gegen biologische Gefahrenstoffe (Viren, nosokomiale Keime, etc.) und der Aufbau einer Produktionsstrecke in Vorarlberg zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg sowie zur Sicherung der Nahversorgung von Patienten und medizinischem Personal. www.grabher-group.at

Eine Liste aller geförderter Projekte finden Sie auf der Website der FFG.

Ansprechperson

Rudolf Grimm
Förderungen und Forschungsprämie

+43 5572 55252 14
rudolf.grimm@wisto.at

In Kooperation mit