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Die innovativsten Ideen für den Tourismus in Westösterreich wurden ausgezeichnet

Am 10. November wurden beim 4. Open Innovation Talk die Gewinnerinnen und Gewinner des Open Innovation Salzburg Ideenwettbewerbs „Tourismus digital denken“ gekürt.

Als eine der größten Wirtschaftsbranchen in Westösterreich ist der Tourismus besonders stark von der Covid-19-Pandemie betroffen und steht vor neuen Herausforderungen. Deshalb hat sich der erste bundesländerübergreifende Ideenwettbewerb auf der Crowdsourcing-Plattform Open Innovation Salzburg mit der Frage beschäftigt, welche digitalen Innovationen im Tourismus in Westösterreich möglich sind.

Auf das Siegerpodest haben es diese drei Ideen geschafft

  • 1. Platz: Verkehrssteuerung durch eine flexible digitale Vignette
  • 2. Platz: talentscoutt PRO – Fachkräftemangel aus einer anderen Perspektive
  • 3. Platz: Audioübertragung via Smartphone für Touristenführungen und Events

Eine flexible digitale Vignette als Siegeridee

Die Siegeridee von Frank Dobbert beinhaltet eine Autobahnvignette, die einen flexiblen Preis je nach Anforderungen hat. Damit soll auf die Verkehrsstaus und Straßensperren während der Hochzeiten des Tourismus im Sommer reagiert werden. So kann man sich beispielsweise vor der Reise nach Westösterreich den Preis der Vignette auf Basis des Tages, der Uhrzeit, der Strecke oder der Auslastung berechnen lassen. Die Vignette wird digital ausgestellt und gilt im ausgewählten Zeitraum. Mit dieser Lösung können Besuchs- und Transitströme besser vorhergesagt und geplant werden. Als Hauptpreis winken Dobbert damit Tickets für das FAQ Bregenzerwald-Gesellschaftsforum 2021 inklusive Übernachtungen für zwei Personen, gesponsert von der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) und Vorarlberg Tourismus GmbH.

Smartphone-Guide und Mentoring-Plattform für den Tourismus auf den Plätzen 2 und 3

Auf den zweiten Platz hat es die von David Plaseller entwickelte Idee talentscoutt PRO geschafft. Diese ist eine Plattform für Studierende in der Tourismusbranche, die wie ein Mentoring-Programm funktioniert. Dadurch können Studierende die Branche besser kennenlernen, sich untereinander austauschen und über eine Börse mögliche Lehr- oder Praktikumsstellen weltweit finden. 

Den dritten Platz hat eine Idee erreicht, die eine Antwort auf die Schwierigkeiten bei Touristenführungen in Zeiten von Abstandsregeln ist. Mit seiner App LiveVoice hat Johannes Wigand bereits den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und ein Startup gegründet. Die Idee dahinter: Über die App wird das Gesprochene der Guides oder Vortragenden bei Events direkt auf das Smartphone übertragen. So kann jederzeit mit den Kopfhörern mitgehört werden, ohne sich Sorgen zu machen, dass man aufgrund von Masken oder großem Abstand nichts versteht. 

Zum Wettbewerb

Der Wettbewerb, der von 16. Juli bis 14. September stattfand, erlangte 79 Ideeneinreichungen. Diese Ideen wurden in einer zweiwöchigen Votingphase durch die Community-Mitglieder bewertet. Die besten Ideen aus dieser Phase schafften es in die Jurybewertung. Die Fachjury achtete besonders auf Originalität, Ideennutzen und -reichweite, Nachhaltigkeit sowie Umsetzbarkeit.

Der Digital Innovation Hub West (DIH West)

Auftraggeber von „Tourismus digital denken“ ist der kürzlich neu geschaffene DIH West. Der Digital Innovation Hub ist ein Zusammenschluss von acht Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Salzburg, Tirol und Vorarlberg, der drei Standortagenturen – darunter auch die WISTO – sowie Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung. Gefördert wird der DIH West im Rahmen des FFG-Programms „Digital Innovation Hubs in Österreich“ vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.

Ansprechperson

Tina Blaser
Technologietransfer und IPR

+43 (5572) 552 52-20
tina.blaser@wisto.at

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