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WISTO

Arbeitsschwerpunkte 2018

Service nach Maß für Vorarlbergs Unternehmen durch die Leistungen der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO). Ein Einblick in die Arbeitsschwerpunkte der Servicegesellschaft für das aktuelle Jahr.

Pressefoyerunterlage der Landespressestelle, 3. April 2018

Die Wirtschafts- und Innovationsdynamik in Vorarlberg voranzutreiben, das ist die zentrale Aufgabe der WISTO, einer Serviceeinrichtung des Landes Vorarlberg, der Vorarlberger Wirtschaftskammer und der Hypo Vorarlberg Bank AG.

Allein im letzten Jahr wurden wieder über 100 Forschungsprojekte von Unternehmen betreut und mindestens 35 Technologiekooperationen angestoßen, um nur einige Kennzahlen aus dem Leistungspaket der WISTO zu nennen. "Der langfristige Erfolg von Vorarlbergs Unternehmen ist unser gemeinsames Ziel. Denn das ist die Basis für Wohlstand und hohe Lebensqualität in unserem Land", so Landeshauptmann Markus Wallner im Pressefoyer bei der Vorstellung der Arbeitsschwerpunkte der WISTO im laufenden Jahr.

Gerade im Technologie-Bereich liegt der Schlüssel zum Erfolg in Innovation und stetigem Fortschritt und damit in Forschung und Entwicklung, erklärt Wallner: "In den Wettbewerbsmärkten Mitteleuropas bedeutet Stillstand das Aus. Umso wichtiger ist es, dass die heimischen Unternehmen auf einen hochkompetenten Partner bauen können, der sie bei ihren Innovationsbemühungen begleitet. Die WISTO unterstützt die Unternehmen mit maßgeschneiderten Serviceleistungen, die ihnen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Die Arbeitsschwerpunkte der WISTO im Jahr 2018:

  • Erschließung von Fördermitteln für Innovationsprojekte,
  • Schaffung von Zugängen zu erstklassigen Technologien,
  • Unterstützung von Unternehmen bei der Suche nach IT-Fachkräften
  • Organisation der Langen Nacht der Forschung, der größten Veranstaltung zur Wissenschaftskommunikation in Österreich

110 Forschungsprojekte pro Jahr

Die Servicegesellschaft ist regionaler Partner vieler Förderstellen, etwa der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die technologische Innovationen mit Zuschüssen von bis zu 70 Prozent substantiell fördert. "Um Unternehmen die Suche nach geeigneten Förderprogrammen zu erleichtern, bietet die WISTO eine individuelle Einschätzung der Projekte und die Einordnung in Förderprogramme. Dazu finden etwa 600 Beratungsgespräche jährlich statt", konkretisiert Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser. Zudem unterstützt das Team bei der Vorbereitung, Antragstellung und Projektstrukturierung. 110 Projekte werden so pro Jahr durch die WISTO betreut, was einem Forschungsvolumen von ca. 15 Millionen entspricht.

Einen direkten Kontakt zu relevanten Förderstellen können innovierende Unternehmen zudem bei Beratungstagen, Informationsvorträgen oder -workshops knüpfen. Dazu zwei aktuelle Termine:

04. April 2018 | Beratungstag mit Christian Frey von der FFG zu den Förderprogrammen von Horizon 2020

19. April 2018 | Beratungstag mit Alexander Reiterer von der FFG zu den Förderprogrammen der FFG

Die Basisprogramme der FFG nehmen Unternehmen finanzielle Risiken und Belastungen ab und ermöglichen dadurch größere F&E-Projekte auch für kleinere Betriebe. Die Forschungsprämie bietet zudem eine Steuergutschrift für bereits getätigte Entwicklungsarbeit, die dann gleich wieder in Innovation investiert werden kann. "Wir wollen attraktive Förderinstrumente wie diese für die heimischen Unternehmen noch leichter zugänglich machen", erklärt WISTO-Geschäftsführer Joachim Heinzl.

2017 wurden 70 Prozent aller FFG-Projekte aus Vorarlberg von der WISTO betreut, 95 Prozent davon haben einen positiven Förderbescheid erhalten.

Zugang zu erstklassigen Technologien

Die Nutzung neuester Technologien kann eine gute Quelle für Innovationen sein. Durch immer kürzer werdende Technologiezyklen und Komplexitätssteigerungen gewinnen Kooperationen für die Erschließung neuer Technologien stark an Bedeutung. Das Team der WISTO stimuliert daher gezielt überbetrieblichen Technologietransfer und gemeinschaftliche Projekte, etwa durch Kooperationsbörsen und betreute Themennetzwerke. Letztes Jahr wurden so mindestens 35 Technologiekooperationen angestoßen, im Rahmen von betrieblichen Verbundprojekten, überbetrieblichen Forschungsstrukturen oder auch internationalen Konsortien.

Ein Beispiel für ein Themennetzwerk, das Kooperationen und Technologietransfer antreibt, ist das vor drei Jahren initiierte V-Netzwerk Intelligente Produktion. Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der Industriellenvereinigung beleuchtet die WISTO Entwicklungen rund um Industrie 4.0 aus unterschiedlichen Blickwinkeln und bietet praxisnahe Innovationsimpulse für Unternehmen. Fünf Themenworkshops und zwei Studienreisen wurden bereits veranstaltet.

Aktuell arbeitet die WISTO mit Unternehmen in diesem Netzwerk an der Etablierung eines Logistik-Forschungszentrums im Schulterschluss mit dem Logistikum in Steyr mit eigenem Standort in Vorarlberg. "Durch die Beteiligung an überbetrieblichen Zentren wie diesem erhalten Betriebe entweder direkt Lösungen für ihre Herausforderungen, einschlägiges Knowhow oder Zugang zu Forschungsergebnissen, die sie anschließend in Innovationen umsetzen können", erläutert Joachim Heinzl die Bedeutung dieses Arbeitsschwerpunkts.

Aktuelle Termine:

10. April 2018 | 6. Themenworkshop des V-Netzwerks über Intelligente Systeme in Robotik und Maschinenbau bei Eberle Automatische Systeme in Dornbirn

12. April 2018 | Patent- und Schutzrechtssprechtag mit den Patentanwälten Hofmann & Fechner

4.-5. Mai 2018 | Erster internationaler Umma Hüsla Hackathon auf dem Bodensee (in Kooperation mit der Plattform für digitale Initiativen)

Neben dem V-Netzwerk unterstützt die WISTO Themennetzwerke wie die Plattform für digitale Initiativen und das designforum Vorarlberg.

IT-Knowhow für Vorarlberg

Mit der Initiative CHANCENLAND VORARLBERG begeistert die WISTO seit 2012 MINT-Studierende und -Absolventen für die Karrierechancen von Vorarlberger Unternehmen und unterstützt so die heimische Wirtschaft bei Recruiting und Employer Branding. Bei gemeinschaftlichen Auftritten auf internationalen Karrieremessen mit heimischen Unternehmen informiert das Team jedes Jahr hunderte Fachkräfte über die Möglichkeiten in Vorarlberg. Durch eigene Netzwerktreffen in Wien, Graz, Leoben und Innsbruck wurde zudem ein wertvolles Netzwerk bestehend aus mehr als 750 Vorarlberger Technikstudierenden aufgebaut, das diese nach Studienabschluss für eine Karriere in der Heimat motivieren soll.

Um dem stark wachsenden Personalbedarf der heimischen Wirtschaft im Software- und IT-Bereich Rechnung zu tragen, sollen heuer neben den bestehenden Aktivitäten spezielle Schwerpunktmaßnahmen für IT-Fachkräfte realisiert werden. "Diese Maßnahmen werden aktuell gemeinsam mit betroffenen Unternehmen erarbeitet und anschließend für alle interessierten Betriebe im Land geöffnet. Durch die überbetriebliche Organisation solcher Maßnahmen ergeben sich wichtige Synergien und gemeinsam kann Vorarlbergs Karriereangebot auch neben Metropolen wie München und Wien bestehen", ist sich Joachim Heinzl sicher.

Mit den CHANCENTAGEN, der Unterstützung der Sommerakademie und der Langen Nacht der Forschung stimuliert die WISTO auch das Interesse an Technik bei Kindern und Jugendlichen.

Lange Nacht der Forschung 2018

  • An was wird in Vorarlberg geforscht?
  • Und wie beeinflusst diese Forschung mein Leben?

Die Lange Nacht der Forschung bietet auch heuer Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Österreichs größtes Event zur Wissenschaftskommunikation wird in allen Bundesländern zeitgleich ausgetragen, und zwar am Freitag, 13. April, von 17 bis 23 Uhr.

Etwa 6.000 Forschende bieten an über 260 Standorten im ganzen Land Einblicke in ihre Arbeit. 2016 zählte die Veranstaltung österreichweit über 180.000 Besucherinnen/Besucher. Nach diesem großen Erfolg soll heuer die 200.000er-Marke geknackt werden.  

Forschungsarbeit made in Vorarlberg an 9 Standorten mit 87 Stationen

In Vorarlberg wird an 9 Standorten in Dornbirn und Lustenau ein spannender Einblick in die Forschungsszene des Landes geboten. An Mitmachstationen gibt es Technik, Wissenschaft und Forschung zum Erleben und Anfassen kostenfrei für Groß und Klein. Gestaltet werden die insgesamt 87 Stationen von rund 300 Fachleuten aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung, darunter prämierte Wissenschaftspreisträgerinnen und -preisträger des Landes Vorarlberg sowie junge Nachwuchsforschende aus heimischen Schulen. Sie geben in interaktiven Vorführungen, Experimenten und mit Anschauungsmaterialien Einblicke in ihre spannende Arbeit.

Die 9 Standorte der Langen Nacht der Forschung 2018

  • A | FH Vorarlberg, Hochschulstr. 1, Dornbirn
  • B | CAMPUS V, Stadtstraße 33, Dornbirn
  • C | CAMPUS V, Hintere Achmühlerstr. 1, Dornbirn
  • D | inatura, Jahngasse 9, Dornbirn
  • E | Zumtobel, Schmelzhütterstr. 26 , Dornbirn
  • F | 1zu1 Prototypen, Färbergasse 15, Dornbirn
  • G | Eberle Automatische Systeme, Schwefel 87a, Dornbirn
  • H | Millennium Park 6, Lustenau
  • I | Competence Center RHEINTAL, Millennium Park 2+4, Lustenau

Die Veranstaltung ist für Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen und für jeden Wissensstand geeignet. Der Eintritt und die Anreise aus ganz Vorarlberg mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist frei. Shuttlebusse verbinden die Standorte und sorgen für eine bequeme Reise durch die Forschungsnacht.

Organisation und Unterstützung

Die Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH organisiert das Großevent gemeinsam mit der FH Vorarlberg, der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der Industriellenvereinigung Vorarlberg. Unterstützt werden die Organisatoren vom Land Vorarlberg, der Hypo Vorarlberg und den Unternehmen ALPLA, Bachmann electronic, Blum und Spectra-Physics.

Forschung von heute inspiriert die Forschenden von morgen

"Forschung und Entwicklung führt zu Innovation. Das sichert die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft", sagt Landesstatthalter Rüdisser. Für ihn ist die Lange Nacht der Forschung in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg – nämlich als Schaufenster der heimischen Forschungsszene, aber auch als eine erste Inspirationsquelle für künftige wissenschaftliche Fachkräfte. "Das unterhaltsame und spannende Programm der Langen Nacht der Forschung macht hochkomplexe Wissenschaft begreifbar und spricht die ganze Familie, vor allem aber Kinder und Jugendliche auf spielerische Weise altersgerecht an. Das ist wichtig, um bei den jungen Menschen die Lust am Entdecken anzufachen und sie für naturwissenschaftliche oder technische Berufe und Karrieren zu begeistern", so Rüdisser.

Auszug Forschungsstationen:

  • Wie beeinflusst Licht mein Leben und das meiner Haustiere und Pflanzen?Wie werden aus meinem Plastikmüll wieder hochwertige Kunststoffflaschen?
  • Wie können Textilien uns helfen Energie zu speichern?
  • Wo kann ich neueste Technologien wie 3D-Druck für meine Ideen nutzen?
  • Was sind Proteine und was machen sie in meinem Körper?
  • Wie können wir Hand in Hand mit Robotern arbeiten?
  • Wodurch kann meine Allwetterjacke ohne Schadstoffe atmungsaktiv und wasserabweisend werden?
  • Wie können Algen helfen Wunden zu heilen?
  • Wie leben ältere Menschen in Schruns und Lustenau?

Aussteller:

1zu1 Prototypen GmbH & Co KG, Accurision GmbH, ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG, Astromobile, Atemgasinstitut der Universität Innsbruck, Bachmann electronic GmbH, designforum Vorarlberg, Eberle Automatische Systeme GmbH & Co KG, Energieinstitut Vorarlberg, FH Vorarlberg, Fibria International Trade GmbH, Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik, Heron Gruppe, HTL Bregenz und FLL-Teams vieler Vorarlberger Schulen, HTL Dornbirn, IDENTEC SOLUTIONS AG, illwerke vkw, inatura , Intellion AG, Intendo Enterprise Applications,  Julius Blum GmbH, KIMI-Kinderbetreuung Millennium Park, Ledon GmbH, Liebherr-Werk Nenzing GmbH, Photeon Technologies GmbH, Plattform für digitale Initiativen und Österreichischer Versuchssenderverband, Raumakustik Streitler e. U., Rhomberg Gruppe, Spectra-Physics, units IMT GmbH, VIVIT Molekularbiologisches Labor, Vorarlberger Landeskonservatorium,  V-Research GmbH, Zumtobel Group

Weiterführende Informationen:

Web www.langenachtderforschung.at/vbg  

Programmfolder auf https://goo.gl/VKE8Js

Facebook www.facebook.com/lnfvorarlberg

Hashtag #lnf18

Herausgeber

Herausgegeben von der Landespressestelle Vorarlberg
Amt der Vorarlberger Landesregierung
Landespressestelle, Landhaus, Römerstraße 15, 6901 Bregenz, Österreich | www.vorarlberg.at/presse

Ansprechperson

Manuela de Pretis, MA
Marketing und PR (in Karenz)


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