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Forschungsprämie: 12 % der letztjährigen F&E-Kosten zurückholen

Unternehmen können für ihre F&E-Tätigkeiten im letzten Jahr die Forschungsprämie geltend machen und erhalten dadurch 12 % der Gesamtaufwendungen vom Finanzamt als Steuergutschrift.

Nutzen Sie diese ‚Rückerstattung‘ gleich für Ihre nächsten Innovationsprojekte. Denn für alle ab 1.1.2018 getätigten Aufwendungen erhalten Sie im kommenden Jahr sogar 14 % vom Finanzamt zurück (Erhöhung der Forschungsprämie auf von 12 % auf 14 %).

Das gilt für Unternehmen aller Größen (auch Start-ups) und Branchen.

Unter F&E-Tätigkeiten fallen grundsätzlich:

  • Neuentwicklungen wie Prototypen oder Pilotanlagen
  • Neu- und Weiterentwicklungen von Produkten
  • Neu- und Weiterentwicklungen von Verfahren
  • Experimentelle Entwicklung
  • Auch fehlgeschlagene Forschung und Entwicklung

Die Forschungstätigkeit kann im eigenen Betrieb oder als Auftrag an ein anderes Unternehmen durchgeführt werden. 

  • Eigenbetriebliche Forschung: wird in einem inländischen Betrieb mit eigenem Personal durchgeführt. 
  • Auftragsforschung: ein Auftraggeber vergibt einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag an einen inländischen oder in der EU/EWR ansässigen Dritten (z.B. an ein Unternehmen oder an eine Universität).

Schwerpunkt IT

Im Bereich Informationstechnologien können auch Kosten zur Entwicklung von Software abgerechnet werden, wenn sie in eine der folgenden Kategorien fallen:

  • Entwicklung neuer Lehrsätze oder Algorithmen auf dem Gebiet der theoretischen Computerwissenschaften
  • Entwicklung von Betriebssystemen, Programmier-sprachen, Datenverwaltungssystemen, Kommunikations-software, Zugangstechniken und Werkzeugen zur Software-Entwicklung (software development tools, embedded systems, ergonomische interfaces)
  • Entwicklung von Internet-Technologien
  • Forschung zu Methoden der Entwicklung, der Anwendung, des Schutzes und der Speicherung (Aufbewahrung) von Software
  • Software-Entwicklungen, die allgemeine Fortschritte auf dem Gebiet der Erfassung, Übertragung, Speicherung, Abrufbarkeit, Verarbeitung, Integration und Darstellung sowie des Schutzes von Daten bewirken
  • experimentelle Entwicklung, die darauf ausgerichtet ist, technologische Wissenslücken bei der Erarbeitung von Softwareprogrammen oder -systemen zu schließen
  • F&E zu Software-Tools oder Software-Technologien in spezialisierten Einsatzbereichen (Bildbearbeitung, Präsentation geographischer und anderer Daten, Zeichenerkennung, künstliche Intelligenz, Visualisierung, Integration von Telemetrie- und Sensorikdaten, Aggregation oder Disaggregation zur Weiterverarbeitung, Simulation und andere Gebiete)

Einreichung

Die Einreichung erfolgt im Zuge des Jahresabschlusses des Unternehmens über FinanzOnline. Um die Einhaltung der Förderkriterien zu gewährleisten, ist neben dem Förderantrag ein Gutachten der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) nötig. Dieses kann ebenfalls über FinanzOnline bei der FFG angefordert werden.

Anspruchskriterien

Für die Forschungsprämie relevant ist, dass es sich um „Forschung und experimentelle Entwicklung [handelt], die systematisch und unter Einsatz wissenschaftlicher Methoden durchgeführt wird. Zielsetzung muss sein, den Stand des Wissens zu vermehren sowie neue Anwendungen des Wissens zu erarbeiten“.

Mehr Informationen unter www.ffg.at/forschungspraemie.

Kostenfreie Unterstützung

Wir unterstützen Sie kostenfrei bei der Beantragung dieser und anderer Innovations-Förderprogramme, beantworten Fragen unbürokratisch und helfen bei der Formulierung technischer Tätigkeitsbeschreibungen der durchgeführten F&E-Aktivitäten. Letzteres ist für das Gutachten der FFG erfolgskritisch 

Kontakt

Rudolf Grimm (rudolf.grimm@wisto.at, 05572 55252-14) steht Ihnen für Anfragen und Terminvereinbarungen sehr gerne zur Verfügung.

Ansprechperson

Mag. Rudolf Grimm
Berater

+43 (5572) 552 52-14
rudolf.grimm@wisto.at

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